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Visualization of Genomic Data |
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Praktikum "Visualization of genomic data"
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| Arbeitsbereich: |
Bioinformatik |
| Dozent(en): |
Prof. Dr. D. Huson, Dr. Olaf Delgado-Friedrichs, Tobias Dezulian und
Prof. Dr. Michael Kaufmann |
| Sprechstunde: |
Prof. Huson: Montags 16-18h, Sand 14, Raum C322, und nach Vereinbarung
Dr. Olaf Delgado-Friedrichs: Montags 16-18h Raum C309 und nach Vereinbarung
Tobias Dezulian: Mittwochs 16-18h, Raum C324b und nach Vereinbarung
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| Zeit: |
Donnerstags 13:30 - 17:00 |
| Umfang: |
4 |
| Beginn: |
Erste Semesterwoche |
| Vorbesprechung: |
Mo, 14.10.02 um 16h in C 310a, Sand 14 |
| Ort: |
C311
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| Turnus: |
unregelmäßig |
| Pruefungsfach: |
PI |
| Home page: |
www-ab.informatik.uni-tuebingen.de/teaching/ws02/vgd/welcome.html
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Beschreibung:
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Im Rahmen des Praktikums wird ein neuartiges, flexibles Visualisierungswerkzeug
entstehen. Dieses soll sich von bestehenden Werkzeugen durch Flexibilitaet
und innovative Visualisierungsmoeglichkeiten abheben und in Zukunft auch
ganz konkret zum Einsatz kommen. Alle hierfuer notwendigen Arbeitsschritte
werden im Praktikum durchlaufen. Von den Teilnehmern wird daher Engagement
und die Faehigkeit zur Implementierung in Java verlangt.
- Ueberblick: (3)*
Die Teilnehmer tragen mittels des WWW bestehende Werkzeuge zur Visualisierung
genomischer Daten zusammen. Anhand dieser verschaffen wir uns einen Ueberblick
ueber die Darstellungsmoeglichkeiten verschiedener Typen genomischer Daten
(DNA-Sequenzen, Contigs, Assemblies) und mit unterschiedlichem Fokus (Vergleichende
Analyse, phylogenetische Zusammenhaenge, Metabolische Netzwerke).
Anschliessend sucht sich jede(r) ein interessantes repraesentatives Visualisierungswerkzeug
aus, erarbeitet sich dessen Funktionalitaet und stellt dieses der Gruppe
vor. Diese Aufgabe beinhaltet auch die Installation des jeweiligen Tools
und sowie geeigneter Beispieldaten auf einer fuer alle Teilnehmer zugaenglichen
Plattform.
- Analyse: (1)*
Wesentliche und interessante Konzepte der vorgestellten Werkzeuge werden
systematisch analysiert und bewertet. Diese umfassen beispielsweise die
Art und Weise der Navigation; die graphische Aufbereitung bestimmter Typen
von Daten; Moeglichkeiten, um Teilbereiche vergleichend darzustellen; Handhabung
von Zoom ...
Anhand dieser Konzepte wird eine Klassifikation der Werkzeuge erfolgen.
Gegebenenfalls erwachsen daraus Ideen fuer neue sinnvolle Konzepte, die
z.B. in Spezialfaellen zum Einsaz kommen koennen.
- Design (2)*
Die Philosophie und die bereits vorhandene Architektur unseres Werkzeuges
wird vorgestellt und dann in der Diskussion durch Aufnahme weiterer Konzepte
ergaenzt. Das Ergebnis dieses Arbeitsschritts wird das Design als Ausgangspunkt
fuer die nachfolgende Implementierung sein.
- Implementierung (6)*
Die zu leistende Implementierungsarbeit wird sinnvoll zerteilt und in kleinen
Teams werden die einzelnen Module dann Implementiert. Diese Phase beinhaltet
auch den Test der einzelnen Klasse/Module. Ergaenzt werden die Tests durch
Code-Reviews.
- Anwendung (2)*
Wir ernten die Fruechte unserer Arbeit und werfen mit unserem Viewer einen
anderen Blick auf reale genomische Daten. Dabei kommen aufgrund der
Flexibilitaet des Viewers verschiedene Blickwinkel zum Einsatz, die bisher
so vielleicht nicht moeglich waren.
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(*) Ungefaehrer Zeitrahmen in Semesterwochen
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| Voraussetzungen: Programmierkenntnisse in Java
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| ab 7. Semester |
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Protokolle::
| 24.10.02: |
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Die Teilnehmer verschaffen sich einen breiten Überblick über
bestehende Visualisierungswerkzeuge für genomische Daten.
Anhand dieser Beispiele werden die verwendeten Darstellungsformen
in Typen klassifiziert und wichtige Konzepte erkannt.
Schlüsselkonzepte sind:
Navigation
Zoom
Flexibilität
Fensterkonzept (Verknüpfung einzelner Fenster)
Interaktionsmöglichkeiten
Darstellungsformen sind:
vgd301002_1.gif
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| 31.10.02: |
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Einzelne Viewer wurden von den Teilnehmern genauer untersucht und über
Konzepte und Darstellungsformen detaillierter diskutiert.
Das Konzept unseres im Entstehen begriffenen Viewers CGVIZ wurde grob
vorgestellt.
Insbesondere der Konfigurationsgraph als Basis für die Flexibilität
von CGVIZ und Grundstruktur für die Rendering Engine und den Datenfluss.
Die geplante Grundstruktur der zu visualisierenden Daten und
Navigationsmöglichkeiten wurden insbesondere unter
Performancegesichtspunkten diskutiert.
Eine mögliche Lösung für das Problem, für einen Mausklick im
sichtbaren Image (SI) das zugehörige dargestellte Objekt zu finden,
bietet sich in einem Offscreen-Image OI, in welches
die Objekte parallel zum Zeichnen in das sichtbare Image si gezeichnet
werden. Durch entsprechende "Färbung" (abspeichern der Objekt-ID) der
Objekte im OI lässt sich bei Mausklick ins SI aus der "Färbung" des
entsprechenden Punktes die Objekt-ID bestimmen und das Datenobjekt
selbst dann in einer dafuer ausgelegten schnellen Struktur (B-Baum etc)
finden.
vgd0711102_1_left.jpg
vgd0711102_1_right.jpg
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| 7.11.02: |
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Ein in C++ geschriebener Viewer für genomische Daten dient in vieler
Hinsicht als Vorbild für CGVIZ, da ihm ebenfalls einen Graph als
Konfigurationsstruktur zugrunde liegt. Dieser wurde kurz betrachtet.
Die Rendering Engine von CGVIZ wurde im Detail vorgestellt und
diskutiert. Als erste Programmieraufgabe f¨r die Teilnehmer wird die
Implementierung sog. Drawer-Klassen anstehen, welche dynamisch der
Rendering Engine zur Verf¨gung gestellt werden k¨nnen und das
eigentliche Zeichnen auf dem sichbaren Image übernehmen.
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